Neue Technologien

Neue Ideen - Neue Materialien – Neue Technologie – Neue Wege

Kunststoffabfälle aus Fischernetzen im Pazifik

Wir beschäftigen uns seit längerer Zeit mit dem immer grösser werdenden Problem von Kunststoffabfall der nicht oder nur schwer recycelbar ist oder wie in vielen Fällen einfach nur im Restmüll landet und nicht recycelt wird. Es geht uns dabei nicht nur um den Bereich der Einwegartikel sondern Mehrwegartikel oder zur Dauernutzung, da alles früher oder später entsorgt werden muss.
Wir denken da an Kunststoffteile die heute aus ABS oder ASA gefertigt werden, technische Teile die aktuell noch aus Glasfaser verstärkten Kunststoffen hergestellt werden. Für den Dauergebrauch bestimmte Kunststoffteile wie Gehäuse von Elektrogeräten, Alltagsgegenstände, Kunststoffteile im Automotivbereich. Einfach überall wo Kunststoffe eingesetzt werden.

Alternative Materialien die aktuell am Markt sind

Es gibt inzwischen PLA (Polylactide/Polymilchsäuren) und PLA-Blends die biokompatibel sind und unter industriellen Kompostbedingungen sich innerhalb weniger Monate zersetzen. Mit PLA-Blends lassen sich Festigkeiten bis hin zu ABS erreichen der Nachteil ist die relativ niedrige Temperaturbeständigkeit im Bereich 50-60°C und die relativ hohen Kosten.  PLA eignet sich dadurch nur für Anwendungen im niedrigen Temperaturbereich. Die Entwicklung geht in diesem Bereich weiter auch PLA mit Naturfaser verstärkt sind inzwischen erhältlich , die Festigkeit und Temperaturbeständigkeit wird besser und die Biologische Abbaubarkeit bleibt erhalten.
Aus Stärke, Stärkeblends und Cellolose Acetate werden die meisten im Moment verwendeten biologisch abbaubaren alternativen Kunststoffe hergestellt.
Die Stärke wird meist aus Mais, Kartoffeln, Weizen, Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen.
Der Einsatz der Alternativen beschränkt sich aktuell auf Folien, Verpackungen und im Agrarbereich.

Eine weitere sehr vielversprechende Entwicklung ist Lignin das bei der Papierproduktion als Abfallprodukt bei der Papiergewinnung anfällt als Grundstoff statt erdölbasierter Grundstoffe.
Inzwischen gibt es einige Kunststoffe am Markt, die sich sehr gut eignen, bestehende erdölbasierende Kunststoffe zu ersetzen, wie PE, PP, ASA,ABS auch Glasfaser verstärkte Kunststoffe in dem Naturfaser zur Verstärkung eingesetzt werden.

 

Über die Reduktion von CO2 wird viel berichtet aber was wird letztendlich umgesetzt? Vieles scheitert an den Kosten, die Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen sind im Vergleich zu biobasierten Kunststoffen immer noch günstig. Biokunststoffe hört sich natürlich gut an aber letztendlich ist es nur konsequent wenn auch bei der Produktion keine Energie aus fossilen Rohstoffen eingesetzt wird.

Wir sind nicht gegen die aktuellen Kunststoffe oder wollen Kunststoffe verteufeln.

Nein, wir wollen die technischen Herausforderungen annehmen, unser Know-How im Bereich Werkzeugbau und Spritzguss anbieten, um Ihre Entwicklungskosten zu senken und die Möglichkeiten Chinas für Sie und Ihr Projekt nutzbar machen.

Das Problem mit Kunststoffabfall ist ein globales Problem das auch in Asien und China immer mehr Bedeutung bekommt. Was gleichzeitig bedeutet, dass auch in Asien ein neuer großer Markt entsteht. Da wir in China vor Ort sind sehen wir wie schnell sich dort alles wandelt. Sichtbar wird es an dem Markt für Elektroroller, Elektroautos & Elektrobusse.
Shenzhen hat in kürzester Zeit, die Linienbusse auf Elektroantrieb umgestellt hat. Wir sprechen hier über eine Stadt mit 13 Mio. Einwohnern. Wenn Sie Elektromobilität sehen (und fahren) wollen, seit 2011 fahren in Shenzhen vollelektrische Taxis. Heute ist gefühlt jedes vierte Auto in Shenzhen ein Hybrid oder E-Auto. Zweiräder mit Verbrennermotor wurden komplett durch E-Roller ersetzt.
Wir gehen davon aus, dass eine ähnliche Entwicklung im Bereich Müllvermeidung kommen wird.